Stressinterviews sind umstritten

Stressinterviews sind in der Recruiting-Szene umstritten. Bei Bewerbern sind Stressinterviews so beliebt wie Wurzelbehandlungen ohne Betäubung. Viele Personalentscheider sind überzeugt, ihre Interviews und das „Bauchgefühl“ würden genügen, um den Richtigen zu erkennen. Zum Teil werden Stressinterviews sogar als unseriöse Provokation und Quälerei bezeichnet.

Das war für uns Grund genug, eigene Erfahrungen mit einem Stressinterview zu machen – am lebenden Menschen.
Und wir kamen zu dem Ergebnis, dass wir uns über die Eignung oder Nichteignung eines Kandidaten noch nie so sicher waren, wie nach dem Stressinterview!

Mittlerweile haben wir für verschiedene Mandanten dieses Auswahl- oder Bewertungsinstrument angewendet, mit großem Erfolg. Wir nennen es nach wie vor „Stressinterview“, weil es keinen eleganteren Begriff gibt, aber auch, weil es für alle Beteiligten tatsächlich Stress bedeutet, nicht nur für die Kandidaten.


Stress lässt Verhaltensmuster erkennen

Es ist intensiv und dauert mehrere Stunden, es fordert volle Konzentration und auch unsere „böse“ Seite. Wir haken nach, hinterfragen gezielt, beobachten scharf und provozieren. Immer mit dem Ziel, der Persönlichkeit und den Verhaltensmustern eines Bewerbers oder Mitarbeiters auf den Grund zu gehen.

Wir verständigen uns mit Ihnen so offen wie möglich über die Anforderungen, die benötigten Skills und Besonderheiten der Stelle. Auf dieser Basis erstellen wir die Rezeptur und die Dramaturgie für das Interview.
Stressinterviews sind anstrengend, nicht nur für die Kandidaten. Ergebnis ist ein umfassender Bericht mit einer Handlungsempfehlung – die Entscheidung bleibt natürlich Ihnen vorbehalten.

Anwendbar sind die Interviews auch für bestehende Mitarbeiter, die mehr Verantwortung oder einen anderen Arbeitsbereich übernehmen sollen – denn auch hier ist die falsche Besetzung am Ende teuer.